Arbeit = Fitness-Training fürs Gehirn ?
Die Versuchspersonen waren zwischen 60 und 64 Jahren alt: es ging um die Gedächtnisleistung. Zwei amerikanische Forscher baten um das Erinnern einer Liste von zehn Wörtern, und zwar sofort nach der Präsentation und noch einmal nach zehn Minuten.
Ihr Ergebnis war so trivial wie beeindruckend: Wer noch im Beruf stand, konnte die Begriffe deutlich besser erinnern, hatte also gewissermassen ein noch trainiertes, geschmiertes Gehirn verfügbar. Selbst auf ganze Nationenen konnten die Ergebnisse ausgeweitet werden. So waren die Versuchspersonen aus Ländern mit längerer Arbeitszeit wie USA, England, Dänemark oder Schweden nachweislich kognitiv besser als in Ländern mit früherem Renteneintritt wie Frankreich, Belgien oder Italien (Deutschland lag übrigens in der Mitte dieses rankings). Dieses Forschungsergebnis, dass Gehirnarbeit das Gehirn fit hält, war schon früher einmal erbracht worden, wo man den IQ-Abfall von über zwanzig Punkten feststellte, sobald jemand drei Wochen reinen Passiv-Urlaub absolvierte. Also, ob Sudoku, Kreuzworträtsel, Kindern, Kranken oder Alten vorlesen, Serendepity im Netz betreiben, Essen auf Rädern ausfahren oder auch als graue Eminenz sein Brot noch durch Arbeit erwirtschaften, all das hält das Gehirn erfolgreich aktiv. Zum Wohl für einen selbst, und nicht zuletzt für seine Lieben, für die man in Augenhöhe respektabel bleibt.
Rohwedde S., Willis R.J., Mental retirement., J.of Economic Perspektives 2010, 24/1, 119-138
Montag, 7. Februar 2011
Dr.Lermer im TV - bei "Welt der Wunder"
Wissenschafts-Sendung "Welt der Wunder" mit dem Titel
"Das Geheimnis der Liebe" (60 Minuten)
In dieser Sendung wird der Kommunikations-Coach
Dr. Stephan Lermer als Experte für Partnerschaft
und Paar-Kommunikation interviewt.
Termine:
Erstausstrahlung: So.13.02.2011 18.00 Uhr(RTL2)
Wiederholungen in der Folgewoche
Dienstag.....0.30 Uhr (RTL2)
Samstag....19.05 Uhr (ntv)
Samstag....23.05 Uhr (ntv)
Mittwoch...20.05 Uhr (ntv)
Mittwoch.....0.15 Uhr (ntv)
Wissenschafts-Sendung "Welt der Wunder" mit dem Titel
"Das Geheimnis der Liebe" (60 Minuten)
In dieser Sendung wird der Kommunikations-Coach
Dr. Stephan Lermer als Experte für Partnerschaft
und Paar-Kommunikation interviewt.
Termine:
Erstausstrahlung: So.13.02.2011 18.00 Uhr(RTL2)
Wiederholungen in der Folgewoche
Dienstag.....0.30 Uhr (RTL2)
Samstag....19.05 Uhr (ntv)
Samstag....23.05 Uhr (ntv)
Mittwoch...20.05 Uhr (ntv)
Mittwoch.....0.15 Uhr (ntv)
um
12:29 PM
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Freitag, 14. Januar 2011
Ist Partnerschaft heutzutage nur noch eine Illusion?
Eine Illusion ist die Partnerschaft dann, wenn man irrigerweise folgende drei Gedanken im Kopf hat:
- Es gibt "den Richtigen/die Richtige".
- Die Weisheit "Gegensätze ziehen sich an" kann ein fehlendes Zueinanderpassen ersetzen.
- Liebe allein reicht für eine dauerhafte Ehe.
Partnerschaft ist auch heute keine Illusion, wenn man in einer Partnerschaft weniger ein Schlaraffenland sieht, wo man alle seine Wünsche erfüllt bekommt. Erfolgreich läuft es, wenn man die Partnerschaft vielmehr als einen gemeinsam zu bestellenden Garten sieht: Die Partnerschaft als der Lebensbereich, wo man seine wichtigsten und intimsten Persönlichkeitsanteile kennen lernen, ausloten, entwickeln und entfalten kann.
Und zwar gemeinsam besser als alleine. Wenn man Partnerschaftskrisen als Erfahrung schätzt, die zeigen, dass die Liebe stärker ist als die Probleme selbst. Das gibt Vertrauen, das stärkt und trägt. Und wenn man die gemeinsam verbrachten Jahre als einen unwiederbringlichen und nicht käuflichen Erfahrungsschatz wertet.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, Stephan. Liebe und Lust. Mary Hahn Verlag
- Es gibt "den Richtigen/die Richtige".
- Die Weisheit "Gegensätze ziehen sich an" kann ein fehlendes Zueinanderpassen ersetzen.
- Liebe allein reicht für eine dauerhafte Ehe.
Partnerschaft ist auch heute keine Illusion, wenn man in einer Partnerschaft weniger ein Schlaraffenland sieht, wo man alle seine Wünsche erfüllt bekommt. Erfolgreich läuft es, wenn man die Partnerschaft vielmehr als einen gemeinsam zu bestellenden Garten sieht: Die Partnerschaft als der Lebensbereich, wo man seine wichtigsten und intimsten Persönlichkeitsanteile kennen lernen, ausloten, entwickeln und entfalten kann.
Und zwar gemeinsam besser als alleine. Wenn man Partnerschaftskrisen als Erfahrung schätzt, die zeigen, dass die Liebe stärker ist als die Probleme selbst. Das gibt Vertrauen, das stärkt und trägt. Und wenn man die gemeinsam verbrachten Jahre als einen unwiederbringlichen und nicht käuflichen Erfahrungsschatz wertet.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, Stephan. Liebe und Lust. Mary Hahn Verlag
um
6:30 AM
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Freitag, 7. Januar 2011
Warum wir Affären haben
Aus mittelmäßigen Beziehungs-Ratgebern wissen wir: Wir sind seriell monogam, der Seitensprung ist genetisch bedingt. Soll heißen: Wir Menschen können ja gar nichts dafür, wenn wir ab und zu mit anderen in die Kiste springen. Die Konsequenz daraus: Wir müssen uns mit der Untreue des Partners / der Partnerin abfinden - Er/sie kann ja nichts dafür.
Das ist natürlich wie so oft nur die halbe Wahrheit. Wohl schlummert in jedem von uns ein potentieller "Seitenspringer". Und die evolutionär-psychologische Erklärung, dass wir so die Chancen für gesunden Nachwuchs erhöhen und deshalb nur das tun, was für unsere Vorfahren und unsere ganze Spezies wohl überlebenswichtig ist - das ist auch plausibel. Aber für den wahren Grund, aus dem die unmittelbare Entscheidung für einen Seitensprung erwächst, braucht man im Prinzip keine komplexe Erklärung. Die Erklärung ist statt dessen recht einfach: Sexuelle Unzufriedenheit.
Das belegt eine Studie im Auftrag von Theratalk, bei der über 2500 untreue Männer und Frauen nach den Gründen ihrer Untreue gefragt wurden. Danach entscheiden sich 79% der Männer für eine Affäre, weil sie mit der Sexualität in der Partnerschaft unzufrieden sind. Bei den Frauen sind es sogar 85%. Natürlich gehen auch sexuell zufriedene Partner fremd, aber die Wahrscheinlichkeit für einen Seitensprung ist wesentlich geringer, wenn beide Partner glauben, dass es im Bett funktioniert.
Das probate Mittel gegen Seitensprünge ist daher: Prävention. Und das vor allem durch partnerschaftlicher Kommunikation über Sex und Zärtlichkeit. Die Kunst besteht darin, mit dem eigenen Partner über Wünsche und Vorlieben zu sprechen und vor allem über die Dinge offen zu reden, die stören.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: www.theratalk.de
Das ist natürlich wie so oft nur die halbe Wahrheit. Wohl schlummert in jedem von uns ein potentieller "Seitenspringer". Und die evolutionär-psychologische Erklärung, dass wir so die Chancen für gesunden Nachwuchs erhöhen und deshalb nur das tun, was für unsere Vorfahren und unsere ganze Spezies wohl überlebenswichtig ist - das ist auch plausibel. Aber für den wahren Grund, aus dem die unmittelbare Entscheidung für einen Seitensprung erwächst, braucht man im Prinzip keine komplexe Erklärung. Die Erklärung ist statt dessen recht einfach: Sexuelle Unzufriedenheit.
Das belegt eine Studie im Auftrag von Theratalk, bei der über 2500 untreue Männer und Frauen nach den Gründen ihrer Untreue gefragt wurden. Danach entscheiden sich 79% der Männer für eine Affäre, weil sie mit der Sexualität in der Partnerschaft unzufrieden sind. Bei den Frauen sind es sogar 85%. Natürlich gehen auch sexuell zufriedene Partner fremd, aber die Wahrscheinlichkeit für einen Seitensprung ist wesentlich geringer, wenn beide Partner glauben, dass es im Bett funktioniert.
Das probate Mittel gegen Seitensprünge ist daher: Prävention. Und das vor allem durch partnerschaftlicher Kommunikation über Sex und Zärtlichkeit. Die Kunst besteht darin, mit dem eigenen Partner über Wünsche und Vorlieben zu sprechen und vor allem über die Dinge offen zu reden, die stören.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: www.theratalk.de
um
6:30 AM
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Sexualität
Dienstag, 4. Januar 2011
Gehirnoptimierung - Segen oder Fluch?
"Neuro-Enhancement" am Arbeitsplatz immer beliebter: Medikamente, die die geistige Leistungsfähigkeit steigern werden auch in Deutschland immer öfter eingenommen. Über Nutzen, Schaden und ethische Vertretbarkeit der sogenannten 'Neuro-Enhancer' streiten die Experten.
Einer Umfrage der DAK zufolge haben fünf Prozent aller Berufstätigen schon mindestens einmal Aufputschmittel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit genommen - ohne medizinische Indikation. Zwei Prozent der Befragten gaben an, sich regelmäßig vor wichtigen Terminen zu 'dopen'. Dabei stellten die Untersucher auch einen klaren Geschlechterunterschied fest: Während Männer vorwiegend 'Wachmacher' zur vorübergehenden Leistungssteigerung einnahmen, griffen Frauen häufiger zu Sedativa, wie zum Beispiel Schlafmitteln.
Schwierig ist es, eine Grenze zu ziehen, ab welchem Präparat die künstliche Leistungssteigerung nicht mehr 'angemessen' oder 'normal' ist. Denn exzessiver Konsum von Koffein oder Nikotin kann durchaus dieselben aufmerksamkeitssteigernden Effekte haben wie Ritalin oder Amphetamine. Experten sprechen deshalb davon, dass es 'derzeit keine überzeugenden grundsätzlichen Einwände gegen eine pharmazeutische Verbesserung des Gehirns oder der Psyche gibt'.
Die beliebtesten Präparate:
- Methylphenidat: Steigert kurzfristig die Aufmerksamkeit. Besser bekannt unter dem Handelsnamen 'Ritalin' wird der Stoff bei der Behandlung der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und vereinzelt unterstützend bei Depressionen eingesetzt. Hochdosiert hat es eine euphorisierende Wirkung.
- Antidementiva: Ursprünglich zur Verbesserung von Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei Demenzkranken entwickelt, haben Tests gezeigt, dass diese Medikamente auch bei Gesunden die Hirnleistung über eine gewisse Zeit verbessern.
- Amphetamine: Speed und Ecstasy sind die illegalen Varianten dieser euphorisierenden Gruppe von Medikamenten. Die Präparate haben oft erhebliche Nebenwirkungen.
- Modafinil: Hilft gegen das Schichtarbeiter-Syndrom, aber auch gegen Jetlag. Und macht sofort 'fit'.
Im Moment ungeklärt sind allerdings die Langzeitwirkungen chronischer oder sporadischer Einnahme von Neuro-Enhancern. Vielleicht sollte man deshalb noch ein wenig Vorsicht walten lassen, bevor man zum Medikamentenschrank greift. Und erst einmal die Ergebnisse der Langzeitstudien aus den USA abwarten - dort ist der Konsum leistungssteigernder Präparate seit längerem sehr viel weiter verbreitet als hierzulande.
Weiter ungeklärt ist auch das Suchtpotential der Medikamente. Die Weitergabe der Präparate an Kinder und Jugendliche ohne medizinischen Rat ist deshalb höchst gefährlich und kann geahndet werden.
Für die große Mehrheit der Menschen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern, aber auf Medikamente verzichten wollen, bieten sich natürlich die klassischen Methoden an: Autogenes Training, Denksport, Meditation, Bewegung und Coaching können dieselben Wirkungen haben. Allerdings ohne die gefürchteten Nebenwirkungen und vor allem langfristig leistungssteigernd. Und kurzfristig kann man ruhig einmal zu Kaffee oder Schokolade greifen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Gehirn und Geist, 3.1.2011
Einer Umfrage der DAK zufolge haben fünf Prozent aller Berufstätigen schon mindestens einmal Aufputschmittel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit genommen - ohne medizinische Indikation. Zwei Prozent der Befragten gaben an, sich regelmäßig vor wichtigen Terminen zu 'dopen'. Dabei stellten die Untersucher auch einen klaren Geschlechterunterschied fest: Während Männer vorwiegend 'Wachmacher' zur vorübergehenden Leistungssteigerung einnahmen, griffen Frauen häufiger zu Sedativa, wie zum Beispiel Schlafmitteln.
Schwierig ist es, eine Grenze zu ziehen, ab welchem Präparat die künstliche Leistungssteigerung nicht mehr 'angemessen' oder 'normal' ist. Denn exzessiver Konsum von Koffein oder Nikotin kann durchaus dieselben aufmerksamkeitssteigernden Effekte haben wie Ritalin oder Amphetamine. Experten sprechen deshalb davon, dass es 'derzeit keine überzeugenden grundsätzlichen Einwände gegen eine pharmazeutische Verbesserung des Gehirns oder der Psyche gibt'.
Die beliebtesten Präparate:
- Methylphenidat: Steigert kurzfristig die Aufmerksamkeit. Besser bekannt unter dem Handelsnamen 'Ritalin' wird der Stoff bei der Behandlung der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und vereinzelt unterstützend bei Depressionen eingesetzt. Hochdosiert hat es eine euphorisierende Wirkung.
- Antidementiva: Ursprünglich zur Verbesserung von Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei Demenzkranken entwickelt, haben Tests gezeigt, dass diese Medikamente auch bei Gesunden die Hirnleistung über eine gewisse Zeit verbessern.
- Amphetamine: Speed und Ecstasy sind die illegalen Varianten dieser euphorisierenden Gruppe von Medikamenten. Die Präparate haben oft erhebliche Nebenwirkungen.
- Modafinil: Hilft gegen das Schichtarbeiter-Syndrom, aber auch gegen Jetlag. Und macht sofort 'fit'.
Im Moment ungeklärt sind allerdings die Langzeitwirkungen chronischer oder sporadischer Einnahme von Neuro-Enhancern. Vielleicht sollte man deshalb noch ein wenig Vorsicht walten lassen, bevor man zum Medikamentenschrank greift. Und erst einmal die Ergebnisse der Langzeitstudien aus den USA abwarten - dort ist der Konsum leistungssteigernder Präparate seit längerem sehr viel weiter verbreitet als hierzulande.
Weiter ungeklärt ist auch das Suchtpotential der Medikamente. Die Weitergabe der Präparate an Kinder und Jugendliche ohne medizinischen Rat ist deshalb höchst gefährlich und kann geahndet werden.
Für die große Mehrheit der Menschen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern, aber auf Medikamente verzichten wollen, bieten sich natürlich die klassischen Methoden an: Autogenes Training, Denksport, Meditation, Bewegung und Coaching können dieselben Wirkungen haben. Allerdings ohne die gefürchteten Nebenwirkungen und vor allem langfristig leistungssteigernd. Und kurzfristig kann man ruhig einmal zu Kaffee oder Schokolade greifen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Gehirn und Geist, 3.1.2011
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Neuropsychologie
Freitag, 31. Dezember 2010
Gute Vorsätze für 2011
Alle Jahre wieder erfasst TNS Emnid die Neujahrsvorsätze der Deutschen. Auf dem 2. Platz, gleich hinter dem Top-Vorsatz "Stress abbauen" landete dieses Jahr "Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen". 55% der Bundesbürger zwischen 18 und 65 Jahren nehmen sich das vor - ob sie es nun laut aussprechen oder es sich leise wünschen.
Die meisten geben dabei an, dass sie vor allem wieder mehr Zeit mit ihrem Partner verbringen wollen. Hier einige Tipps, wie Sie im neuen Jahr die Zeit zu zweit Gewinn bringend gestalten:
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
http://www.tns-emnid.com/, 29.12.2010
Die meisten geben dabei an, dass sie vor allem wieder mehr Zeit mit ihrem Partner verbringen wollen. Hier einige Tipps, wie Sie im neuen Jahr die Zeit zu zweit Gewinn bringend gestalten:
- Verabschieden Sie sich von zeitfressenden Alltagsaktivitäten, die Ihnen und Ihrem Partner eigentlich nichts bringen. Was Sie im Beruf schaffen (müssen), das bekommen Sie sicher auch im Privatleben hin: Setzen Sie sich einmal gemeinsam mit Ihrem Partner hin und überlegen Sie sich, wo Sie Zeit sparen können, um Sie anschließend gemeinsam wieder auszugeben. Machen Sie eine richtige Liste. Alle Vorschläge sind erlaubt. Anschließend werden die Dinge gestrichen, die beide für überflüssig halten.
- Neigen Sie zum Perfektionismus? Wollen auch Sie immer die Dinge möglichst langfristig und gut vorbereiten, damit alles stimmt, bevor Sie sich richtig zu zweit entspannen können? Die Wahrheit ist: Es wird niemals alles perfekt passen. Gerade in der Partnerschaft gilt: Gelegenheit macht Liebe. Nutzen Sie es also aus, wenn Sie einmal unvorhergesehen Zeit übrig haben und holen Sie Ihren Partner nach Möglichkeit ins Boot.
- Gemeinsam planen: Reden Sie gemeinsam über kleine und große Ziele im neuen Jahr. Vereinbaren Sie dazu einen konkreten Termin, ganz so als würden Sie ein Meeting festsetzen. Thematisieren Sie solche Ziele, bei denen Sie schon weitgehend übereinstimmen und legen Sie gemeinsam Strategien zur Zielereichung fest. Ziele schaffen Verbundenheit und Zeit für wichtige Dinge - auch und gerade im 2er-Team Partnerschaft.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
http://www.tns-emnid.com/, 29.12.2010
um
6:30 AM
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Glück
Freitag, 24. Dezember 2010
Was tun Paare...
...zur Weihnachtszeit mehr als zu jeder anderen Zeit?
Miteinander reden!
Gerade in der stillen Zeit um Weihnachten und Jahreswende sehen die meisten von uns ihren Partner länger als sonst. Zeit also, sich auszutauschen über die vielen Dinge, die in der stressigen Vorweihnachtszeit passiert sind. Kommunikative Fähigkeiten und vor allem viel Einfühlungsvermögen sind nun gefragt, damit man den ganzen Stress aus der vergangenen Zeit nicht in die Feiertage und damit in die Partnerschaft überträgt.
Aber: Über was reden Paare eigentlich gewöhnlich? Hier die Ergebnisse einer Umfrage mit über 1000 Teilnehmern. Viel zu wenig zwar, um gleich die Ergebnisse zu verallgemeinern, aber trotzdem: Sie sind herzlich eingeladen, Ihr eigenes partnerschaftliches Kommunikationsverhalten zu vergleichen:
In diesem Sinne Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest!
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: web.de/magazine/lifestyle. 23.12.2010
Miteinander reden!
Gerade in der stillen Zeit um Weihnachten und Jahreswende sehen die meisten von uns ihren Partner länger als sonst. Zeit also, sich auszutauschen über die vielen Dinge, die in der stressigen Vorweihnachtszeit passiert sind. Kommunikative Fähigkeiten und vor allem viel Einfühlungsvermögen sind nun gefragt, damit man den ganzen Stress aus der vergangenen Zeit nicht in die Feiertage und damit in die Partnerschaft überträgt.
Aber: Über was reden Paare eigentlich gewöhnlich? Hier die Ergebnisse einer Umfrage mit über 1000 Teilnehmern. Viel zu wenig zwar, um gleich die Ergebnisse zu verallgemeinern, aber trotzdem: Sie sind herzlich eingeladen, Ihr eigenes partnerschaftliches Kommunikationsverhalten zu vergleichen:
- 73% aller befragten Paare reden regelmäßig über den Job. Das bedeutet, dass mehr als jedes vierte Paar das nicht macht. Über den Job zu reden ist allerdings sehr wichtig, weil man dem Partner damit Details aus dem eigenen Leben offenbart, die er/sie sonst nicht erfahren würde Das schafft Vertrauen und verstärkt die Gemeinsamkeit. Man läßt seinen Patner so auch an dem wichtigen Lebensbereich "Berufsleben" teilhaben. Allerdings gibt es natürlich auch Ausnahmen, womit man den Partner möglicherweise schonen bzw. nicht belasten möchte.
- Sex (43%) spielt offensichtlich keine so große Rolle. Schade, denn Kommunikation über die partnerschaftliche Sexualität ist einer der größten Schlüssel zum Glück zu zweit.
- Kunst und Kultur (17%) ist eindeutig das Schlusslicht und wahrscheinlich auch nicht Jedermanns oder Jederfraus Sache. Über Kunst und Kultur wird häufiger mit Freunden geredet.
- Und der Spitzenreiter ist: Einkäufe. Mit 77% ist Shopping das Top-Thema in deutschen Beziehungen. Hätten Sie es geahnt?
In diesem Sinne Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest!
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: web.de/magazine/lifestyle. 23.12.2010
um
6:30 AM
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Kommunikation
Dienstag, 21. Dezember 2010
Was tun bei Depressionen?
Über Depressionen redet man nicht gern? Falsch. Immer mehr Menschen vertrauen nicht mehr allein sich selbst, wenn es darum geht, dauerhaft schlechten Stimmungen zu entfliehen. Vor allem aktives Tun und Zeit verbringen mit Menschen im persönlichen Umfeld helfen bei chronischer Verstimmung. Und wenn gar nichts hilft, sollte man einen Psychotherapeuten aufsuchen. Professionelle Hilfe ist glücklicher Weise heute weitgehend enttabuisiert.
Ein aktuelles Interview zum Thema mit Dr. Stephan Lermer:

gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Antenne Thüringen, 9.11.2010, 8:11
Ein aktuelles Interview zum Thema mit Dr. Stephan Lermer:
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Antenne Thüringen, 9.11.2010, 8:11
um
6:30 AM
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Depression,
Psychotherapie
Freitag, 17. Dezember 2010
Verliebtsein und die reife Liebe
Gegenseitige Anziehung erfordert, dass die Distanzierung voneinander geringer ist als die Kraft, die zueinanderführt. Auch wenn das Ziel, die reife Liebe, ein ausgewogenes oder auch aufregendes Wechselspiel darstellen soll, eine dynamische Balance aus Nähe und Distanz in Form einer lebendigen Harmonie, so steht am Anfang meist nur die Anziehung zueinander.
Wenn wir davon sprechen, dass Verliebtsein blind macht, dann meint dieser Ausspruch nichts anderes, als aus Freude über die Entdeckung eines Menschen, den wir als begehrenswert und faszinierend empfinden, über irgendwelche Nachteile oder unpassende Eigenschaften, die er gleichzeitig besitzt, hinwegzusehen. Im Zustand des Verliebtseins möchten Sie am liebsten die ganze Zeit mit diesem Menschen zusammen sein. Plötzlich erscheinen Ihnen sämtliche andere Sachen unwichtig. Und dennoch, wenn Sie durch die Straßen gehen, erleben Sie eine andere Welt, es ist als wenn Sie eine verklärende Brille auf den Augen hätten, als wenn Sie einen Kopfhörer auf den Ohren hätten, als wenn ein Film in Ihrem Kopf abliefe, der eigentlich immer nur die eine Frau oder einen Mann zeigt, in die Sie gerade verliebt sind.
Solange Sie das Verliebtsein brauchten, solange Sie den anderen Partner brauchten, hatten Sie auch im selben Ausmaß Angst vor dem Verlust des Partners, Angst um den Verlust dieser Form von Liebe, die Ihnen vorübergehend totalen Lebenssinn gab. Wenn Sie die Verliebtheit in Liebe transformieren konnten, dann bedeutet das, dass es Ihnen gelungen ist, Selbstliebe und Partnerliebe miteinander zu verbinden.
Sie spüren, dass Sie alleine leben könnten, Sie wissen, dass Sie auf die Liebe des Partners nicht angewiesen sind, um existieren zu können! Die Liebe ist in diesem Fall nicht mit existentieller Angst verbunden, die im Fall des Verliebtseins auftritt, wenn sie Ihnen verlustig zu gehen droht. So können Sie die reife Liebe als Ergänzung schätzen, als Erfüllung, als eine Kraftquelle, die ihr Leben freier macht, reicher macht.
Und Sie erleben vor allen Dingen die Erfahrung, dass Geben glücklicher macht als Nehmen. Gerade in der Handlung des Gebens erlebe ich meine Kraft, meine ,,Wohlhabenheiten’’, meine Potenz. ,,Nicht der, der hat, ist reich, sondern der, der viel gibt’’ (Erich Fromm).
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, Stephan. Liebe und Angst. mvg Verlag
Wenn wir davon sprechen, dass Verliebtsein blind macht, dann meint dieser Ausspruch nichts anderes, als aus Freude über die Entdeckung eines Menschen, den wir als begehrenswert und faszinierend empfinden, über irgendwelche Nachteile oder unpassende Eigenschaften, die er gleichzeitig besitzt, hinwegzusehen. Im Zustand des Verliebtseins möchten Sie am liebsten die ganze Zeit mit diesem Menschen zusammen sein. Plötzlich erscheinen Ihnen sämtliche andere Sachen unwichtig. Und dennoch, wenn Sie durch die Straßen gehen, erleben Sie eine andere Welt, es ist als wenn Sie eine verklärende Brille auf den Augen hätten, als wenn Sie einen Kopfhörer auf den Ohren hätten, als wenn ein Film in Ihrem Kopf abliefe, der eigentlich immer nur die eine Frau oder einen Mann zeigt, in die Sie gerade verliebt sind.
Solange Sie das Verliebtsein brauchten, solange Sie den anderen Partner brauchten, hatten Sie auch im selben Ausmaß Angst vor dem Verlust des Partners, Angst um den Verlust dieser Form von Liebe, die Ihnen vorübergehend totalen Lebenssinn gab. Wenn Sie die Verliebtheit in Liebe transformieren konnten, dann bedeutet das, dass es Ihnen gelungen ist, Selbstliebe und Partnerliebe miteinander zu verbinden.
Sie spüren, dass Sie alleine leben könnten, Sie wissen, dass Sie auf die Liebe des Partners nicht angewiesen sind, um existieren zu können! Die Liebe ist in diesem Fall nicht mit existentieller Angst verbunden, die im Fall des Verliebtseins auftritt, wenn sie Ihnen verlustig zu gehen droht. So können Sie die reife Liebe als Ergänzung schätzen, als Erfüllung, als eine Kraftquelle, die ihr Leben freier macht, reicher macht.
Und Sie erleben vor allen Dingen die Erfahrung, dass Geben glücklicher macht als Nehmen. Gerade in der Handlung des Gebens erlebe ich meine Kraft, meine ,,Wohlhabenheiten’’, meine Potenz. ,,Nicht der, der hat, ist reich, sondern der, der viel gibt’’ (Erich Fromm).
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, Stephan. Liebe und Angst. mvg Verlag
um
6:30 AM
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Liebe
Dienstag, 14. Dezember 2010
Reichtum oder Vermögen?
Eine Studie der Princeton University (USA) zeigt, dass das Glück des Menschen zwar mit dem Einkommen steigt - aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Ab einer gewissen Geldmenge macht also mehr auf dem Konto nicht automatisch glücklicher im Kopf. Wie kann man sein (überschüssiges) Geld dennoch sinnvoll nutzen? Was ist der Unterschied zwischen Reichtum und Vermögen? Wann verhilft Geld eigentlich zu Ansehen, und wann führt es zu Neid?
Ein Interview mit Dr. Stephan Lermer:

gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: NDR 2, 22. September 2010
Ein Interview mit Dr. Stephan Lermer:
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: NDR 2, 22. September 2010