Die Kunst der partnerschaftlichen Liebe besteht darin, eine für beide befriedigende Form des Austauschs zu finden. Geben und Nehmen in den für sie und ihn optimalen Kombinationen. "Hingabe ohne Aufgabe" heißt die Faustregel: Also sich einlassen können, ohne sich selbst zu verlieren. Wenn der Mann nun besonders narzisstisch, ja gerade zu egozentrisch lebt, so war er wahrscheinlich schon immer so.
Früher hat ihr das offenbar gefallen, zu fühlen, "dass wir zwei ihn lieben". Es ist ja auch ein beglückendes Gefühl, jemanden zu lieben, der diese Liebe schätzt und genüsslich annimmt. Jetzt aber passt dieses einseitige Spiel offenbar nicht mehr. Sie will nicht mehr aufgehen im Dienen und Bewundern, will mehr sein als ein Schatten, mehr abbekommen. Von mehr Anerkennung bis mehr Zärtlichkeit. Vor allem mehr Zuwendung.
Das bedeutet Umdenken für beide. Er muss erfahren, also spüren, dass Geben schöner sein kann als Nehmen. Sie muss aber vor allem lernen, sich Aufmerksamkeit und Zuwendung geben zu lassen und diese auch anzunehmen. Ihrem Mann Chancen einräumen, ihr etwas geben zu können, sich um sie kümmern und sie verwöhnen zu können.
Ein Lernprozess, in dem beide Neulinge in ihren Rollen sind.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, Stephan. Liebe und Lust. Mary Hahn Verlag
Freitag, 11. Juni 2010
Dienstag, 8. Juni 2010
Neue Helden braucht das Land
Der Lena-Hype in Deutschland klingt nicht ab. Was sind die psychologischen Hintergründe dieser "Massenhysterie" und was kann Lena selbst tun, um auf dem Teppich zu bleiben und ihre natürliche jugendliche Austrahlung zu behalten? Ein Interview mit Dr. Stephan Lermer:
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: NTV
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: NTV
Freitag, 4. Juni 2010
Wirken jüngere Partner wirklich lebensverlängernd?
Das kommt darauf an, denn:
Je größer der Altersunterschied zwischen den Partnern ist, desto geringer ist IHRE Lebenserwartung. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts in Rostock um Dr. Sven Drefahl.
Während Männer von einem großen Altersunterschied profitieren (siehe die blaue Linie im Diagramm unten), scheinen Frauen Altersunterschiede zu ihren Partnern nicht gut zu tun: Die Sterblichkeitsrate und damit die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit nimmt zu (rote Linie). Interessant dabei ist: Es ist gleichgültig, ob der Partner jünger oder älter ist!

Jahrelang gingen Forscher davon aus, dass jüngere Partner lebensverlängernd wirken. Logisch, denn sie haben positive soziale und psychologische Wirkungen auf ihre älteren Lebenspartner und können sie gegen Ende des Lebens auch länger effektiv pflegen.
Dass dieser Zusammenhang nur für Männer gilt, ist eine neue Erkenntnis. Zum Vergleich: Das Sterblichkeitsrisiko (Risiko, innerhalb des nächsten Jahres zu sterben) eines Mannes, der sich eine 7-9 Jahre jüngere Partnerin sucht, ist um 11% niedriger als die eines Mannes mit gleichaltriger Partnerin. Männer mit älterer Partnerin sterben erwartungsgemäß früher.
Bei Frauen ist das anders: Eine Frau, die einen 7-9 Jahre jüngeren Partner heiratet, vergrößert ihre Sterblichkeitsrate um 20% gegenüber Frauen, die einen gleichaltrigen Partner heiraten! Das Max-Planck-Institut und verbundene Forschungseinrichtungen gehen nun mit einigem Aufwand der Frage nach, warum das so ist.
Die Forscher um Dr. Drefahl weisen aber auch darauf hin, dass eine längerfristige feste Partnerschaft generell das Sterblichkeitsrisiko senkt. Und zwar bei Männern UND Frauen. Kurz: Singles haben das höchste Sterblichkeitsrisiko.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft (2010, May 12). Downside of marriage for women: The greater a wife’s age gap from her husband, the lower her life expectancy. ScienceDaily. Retrieved June 1, 2010, from http://www.sciencedaily.com /releases/2010/05/100512062631.htm
Je größer der Altersunterschied zwischen den Partnern ist, desto geringer ist IHRE Lebenserwartung. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts in Rostock um Dr. Sven Drefahl.
Während Männer von einem großen Altersunterschied profitieren (siehe die blaue Linie im Diagramm unten), scheinen Frauen Altersunterschiede zu ihren Partnern nicht gut zu tun: Die Sterblichkeitsrate und damit die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit nimmt zu (rote Linie). Interessant dabei ist: Es ist gleichgültig, ob der Partner jünger oder älter ist!

Jahrelang gingen Forscher davon aus, dass jüngere Partner lebensverlängernd wirken. Logisch, denn sie haben positive soziale und psychologische Wirkungen auf ihre älteren Lebenspartner und können sie gegen Ende des Lebens auch länger effektiv pflegen.
Dass dieser Zusammenhang nur für Männer gilt, ist eine neue Erkenntnis. Zum Vergleich: Das Sterblichkeitsrisiko (Risiko, innerhalb des nächsten Jahres zu sterben) eines Mannes, der sich eine 7-9 Jahre jüngere Partnerin sucht, ist um 11% niedriger als die eines Mannes mit gleichaltriger Partnerin. Männer mit älterer Partnerin sterben erwartungsgemäß früher.
Bei Frauen ist das anders: Eine Frau, die einen 7-9 Jahre jüngeren Partner heiratet, vergrößert ihre Sterblichkeitsrate um 20% gegenüber Frauen, die einen gleichaltrigen Partner heiraten! Das Max-Planck-Institut und verbundene Forschungseinrichtungen gehen nun mit einigem Aufwand der Frage nach, warum das so ist.
Die Forscher um Dr. Drefahl weisen aber auch darauf hin, dass eine längerfristige feste Partnerschaft generell das Sterblichkeitsrisiko senkt. Und zwar bei Männern UND Frauen. Kurz: Singles haben das höchste Sterblichkeitsrisiko.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Max-Planck-Gesellschaft (2010, May 12). Downside of marriage for women: The greater a wife’s age gap from her husband, the lower her life expectancy. ScienceDaily. Retrieved June 1, 2010, from http://www.sciencedaily.com /releases/2010/05/100512062631.htm
Dienstag, 1. Juni 2010
Was tun bei Lampenfieber?
Letzte Woche gab unsere Eurovisions-Siegerin Lena zu, dass sie doch arg Lampenfieber habe - absolut verständlich, bedenkt man die 15.000 Zuschauer in der Halle und das Millionenpublikum vor Europas Fernsehgeräten. Kaum einer würde da nicht Lampenfieber empfinden, einen Zustand, den wir alle kennen und sehr oft erlebt haben: Vor Prüfungen, vor Auftritten, vor öffentlichen Reden.
Was ist Lampenfieber und was kann man dagegen tun? Einige Gedanken von Dr. Stephan Lermer (Quelle: BLR und Radiodienst):
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Was ist Lampenfieber und was kann man dagegen tun? Einige Gedanken von Dr. Stephan Lermer (Quelle: BLR und Radiodienst):
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Dienstag, 25. Mai 2010
Stressbewältigung durch Sport und Kaugummikauen
Einer Studie der Techniker Krankenkasse zufolge leiden 80% der Deutschen an Stress. Jeder dritte Deutsche sogar an Dauerstress. Die Folgen von Stress sind bekanntlich gravierend: Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören bei den Gestressten fast schon zum Alltag.
Die Ursachen von Stress liegen meist im Job: Viele Arbeitnehmer leben unter dem Druck, immer erreichbar sein zu müssen und haben sehr oft zeitlich zu knapp bemessene Arbeitspensen. Selbst Schüler sind heute schon von Stress betroffen. Sie leiden in erster Linie unter Prüfungs- und Leistungsdruck. Und haben auch noch die Angst, keinen Arbeits-, Studien- oder Ausbildungsplatz zu finden.
Für den Stressabbau gibt es einige wirksame Strategien. Zur Bekämpfung von psychischen Belastungen hilft zum Beispiel Sport, denn das Adrenalin, das bei Stress entsteht, wird hier in Muskelarbeit umgesetzt und somit abgebaut. Außerdem erfolgt nach dem Sport eine Entspannungsphase, bei der der Blutdruck sinkt und man sich ausgeglichener und ruhiger fühlt.
Einer neuen Studie zufolge hilft auch - Kaugummikauen. Prof. Andrew Smith von der Cardiff University hat 2000 Berufstätige im Alter von 18 bis 74 Jahren befragt und kam dabei zum Ergebnis: Unter den 39% der Probanden, die nicht zum Kaugummi griffen, litten doppelt so viele an Stress bei der Arbeit als unter den 61% Kaugummikauern. Bei den Menschen, die trotz Kaugummi noch gestresst waren, wurde immerhin noch ein niedrigerer Blutdruck und Cholesterinspiegel gemessen als bei denjenigen, die nie zum Kaugummi griffen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Smith, A.P (2009). Chewing gum, stress, and health. Stress & Health, 25(5), 445-451.
Die Ursachen von Stress liegen meist im Job: Viele Arbeitnehmer leben unter dem Druck, immer erreichbar sein zu müssen und haben sehr oft zeitlich zu knapp bemessene Arbeitspensen. Selbst Schüler sind heute schon von Stress betroffen. Sie leiden in erster Linie unter Prüfungs- und Leistungsdruck. Und haben auch noch die Angst, keinen Arbeits-, Studien- oder Ausbildungsplatz zu finden.
Für den Stressabbau gibt es einige wirksame Strategien. Zur Bekämpfung von psychischen Belastungen hilft zum Beispiel Sport, denn das Adrenalin, das bei Stress entsteht, wird hier in Muskelarbeit umgesetzt und somit abgebaut. Außerdem erfolgt nach dem Sport eine Entspannungsphase, bei der der Blutdruck sinkt und man sich ausgeglichener und ruhiger fühlt.
Einer neuen Studie zufolge hilft auch - Kaugummikauen. Prof. Andrew Smith von der Cardiff University hat 2000 Berufstätige im Alter von 18 bis 74 Jahren befragt und kam dabei zum Ergebnis: Unter den 39% der Probanden, die nicht zum Kaugummi griffen, litten doppelt so viele an Stress bei der Arbeit als unter den 61% Kaugummikauern. Bei den Menschen, die trotz Kaugummi noch gestresst waren, wurde immerhin noch ein niedrigerer Blutdruck und Cholesterinspiegel gemessen als bei denjenigen, die nie zum Kaugummi griffen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Smith, A.P (2009). Chewing gum, stress, and health. Stress & Health, 25(5), 445-451.
Freitag, 21. Mai 2010
Was die Ehe attraktiv macht
Von allen protektiven Faktoren gegen Depression ist sie der stärkste - die Ehe. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Otago, Neuseeland. In einer riesigen Vergleichsstudie werteten Sie Daten von 34.493 Menschen aus 15 Nationen aus.
Verheiratete leiden demnach seltener unter Depression als Singles. Zudem sinken mit der Ehe auch die Risiken für Angsterkrankungen und sogar für die Entwicklung von stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten.
Bis vor kurzem ging man davon aus, dass es vor allem die Männer sind, die von einem geregelten Eheleben profitieren - inklusive weniger Alkoholkonsum, weniger Risikoverhalten und einer deutlich gestiegenen Lebenserwartung. Doch die Studie der Universität von Otago zeigt erfreulicherweise, dass Frauen gleichermaßen profitieren: Hier sind es vor allem Ängste und Depressionen, die bei verheirateten Frauen weitaus seltener auftreten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.otago.ac.nz/news/news/otago006366.html
Verheiratete leiden demnach seltener unter Depression als Singles. Zudem sinken mit der Ehe auch die Risiken für Angsterkrankungen und sogar für die Entwicklung von stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten.
Bis vor kurzem ging man davon aus, dass es vor allem die Männer sind, die von einem geregelten Eheleben profitieren - inklusive weniger Alkoholkonsum, weniger Risikoverhalten und einer deutlich gestiegenen Lebenserwartung. Doch die Studie der Universität von Otago zeigt erfreulicherweise, dass Frauen gleichermaßen profitieren: Hier sind es vor allem Ängste und Depressionen, die bei verheirateten Frauen weitaus seltener auftreten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.otago.ac.nz/news/news/otago006366.html
Freitag, 14. Mai 2010
Seitensprung trotz Liebe
In einer groß angelegten Studie befragte der Göttinger Beziehungsforscher Dr. Ragnar Beer 2600 "Seitenspringer". Das erstaunlichste Ergebnis: Die meisten der befragten Untreuen liebten ihre (Ehe-)Partner.
Was ist also der Grund für die partnerschaftliche Untreue? Dr. Beer berichtet zunächst, dass der klassische One-Night-Stand, der gerne als Ausrede benutz wird ("Da war nur diese eine Nacht...") eine eher seltene Ausnahme ist. Die meisten der Fremdgänger sind "Wiederholungstäter". Nur für 12% der befragten Frauen und für 15% der Männer dauerte das amouröse Abenteuer genau eine Nacht. Dagegen gaben 60% an, dass ihre jetzige Affäre einen Monat oder länger dauere. Für die Hälfte aller Befragten war der gegenwärtige Seitensprung zudem nicht der erste.
Um nun an die Gründe für die Untreue zu kommen, war eine genauere Analyse erforderlich. Dr. Beer fand zunächst, dass Unzufriedenheit mit der Sexualität in der festen Partnerschaft am häufigsten genannt wurde. Vier von fünf Untreuen beschwerten sich über den Sex mit dem Partner (79% der Männer und 85% der Frauen). Doch die Ursache liegt tiefer: Dr. Beer macht vor allem mangelhafte Kommunikation für das qualitativ und quantitativ schlechte Liebesleben verantwortlich.
So teilen 69% der untreuen Frauen ihren festen Partnern die eigenen sexuellen Wünsche nie oder fast nie mit. Bei den Männern sind es sogar 75%. Und selbst nachdem der Seitensprung aufgeflogen ist, wird meist nicht über die eigenen Wünsche gesprochen: Nur 29% der Frauen fühlen sich vom eigenen Partner sexuell verstanden.
Dr. Beer bleibt da nur zu raten: "Talk about sex" - Nutzen Sie gute Gelegenheiten für anregende Gespräche und probieren Sie immer wieder mal etwas Neues aus - selbst wenn es nicht funktioniert oder nicht von beiden gleichermaßen geschätzt wird. "Nur dann hat die Beziehung echte Chancen zu überleben."
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.theratalk.de/
Was ist also der Grund für die partnerschaftliche Untreue? Dr. Beer berichtet zunächst, dass der klassische One-Night-Stand, der gerne als Ausrede benutz wird ("Da war nur diese eine Nacht...") eine eher seltene Ausnahme ist. Die meisten der Fremdgänger sind "Wiederholungstäter". Nur für 12% der befragten Frauen und für 15% der Männer dauerte das amouröse Abenteuer genau eine Nacht. Dagegen gaben 60% an, dass ihre jetzige Affäre einen Monat oder länger dauere. Für die Hälfte aller Befragten war der gegenwärtige Seitensprung zudem nicht der erste.
Um nun an die Gründe für die Untreue zu kommen, war eine genauere Analyse erforderlich. Dr. Beer fand zunächst, dass Unzufriedenheit mit der Sexualität in der festen Partnerschaft am häufigsten genannt wurde. Vier von fünf Untreuen beschwerten sich über den Sex mit dem Partner (79% der Männer und 85% der Frauen). Doch die Ursache liegt tiefer: Dr. Beer macht vor allem mangelhafte Kommunikation für das qualitativ und quantitativ schlechte Liebesleben verantwortlich.
So teilen 69% der untreuen Frauen ihren festen Partnern die eigenen sexuellen Wünsche nie oder fast nie mit. Bei den Männern sind es sogar 75%. Und selbst nachdem der Seitensprung aufgeflogen ist, wird meist nicht über die eigenen Wünsche gesprochen: Nur 29% der Frauen fühlen sich vom eigenen Partner sexuell verstanden.
Dr. Beer bleibt da nur zu raten: "Talk about sex" - Nutzen Sie gute Gelegenheiten für anregende Gespräche und probieren Sie immer wieder mal etwas Neues aus - selbst wenn es nicht funktioniert oder nicht von beiden gleichermaßen geschätzt wird. "Nur dann hat die Beziehung echte Chancen zu überleben."
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.theratalk.de/
Dienstag, 11. Mai 2010
Richtige Entscheidung? Zweifel? Einfach fortspülen!
Partnerwahl, Autokauf, Urlaubssuche, Börsenkurse - täglich haben wir die Qual der Wahl. Und oft genug haben wir ein mulmiges Gefühl, nachdem wir eine Entscheidung getroffen haben. Dieses Gefühl hat einen wissenschaftlichen Namen: 'Kognitive Dissonanz' (Wir berichteten im Beitrag vom 1. Juli 2009). Es entsteht immer dann, wenn wir uns zwischen mehreren im Prinzip gleichwertigen Alternativen entschieden haben und kann sehr unangenehm sein.
Forscher der University of Michigan berichten nun von einem sehr einfachen 'Rezept', um Kognitive Dissonanz teilweise zu reduzieren. Spike Lee und Norbert Schwarz fanden in ihrem Experiment, dass Händewaschen Zweifel beseitigen kann.
Lee behauptet, dass Händewaschen 'sowohl von unmoralischem Verhalten befreit, als auch von Gedanken über schwierige Entscheidungen. Zahlreiche Experimente hatten belegt, dass sich Menschen nach unmoralischen Handlungen weniger schlecht fühlen, wenn sie sich waschen - wie Shakespeare's Lady MacBeth nach dem Mord an König Duncan. Lee schreibt dem Händewaschen deshalb eine besondere emotionale Bedeutung zu: Gefühle werden duch das Reinigen eliminiert oder zumindest abgeschwächt. Ein Grund warum Sportler ihre 'Meisterschaftssocken' nicht waschen und Teenies nicht die Hände, mit denen sie Ihren 'Star' berührt haben: Die positiven Gefühle sollen länger anhalten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lee, S. Science, May 7, 2010; vol 328.
Forscher der University of Michigan berichten nun von einem sehr einfachen 'Rezept', um Kognitive Dissonanz teilweise zu reduzieren. Spike Lee und Norbert Schwarz fanden in ihrem Experiment, dass Händewaschen Zweifel beseitigen kann.
Lee behauptet, dass Händewaschen 'sowohl von unmoralischem Verhalten befreit, als auch von Gedanken über schwierige Entscheidungen. Zahlreiche Experimente hatten belegt, dass sich Menschen nach unmoralischen Handlungen weniger schlecht fühlen, wenn sie sich waschen - wie Shakespeare's Lady MacBeth nach dem Mord an König Duncan. Lee schreibt dem Händewaschen deshalb eine besondere emotionale Bedeutung zu: Gefühle werden duch das Reinigen eliminiert oder zumindest abgeschwächt. Ein Grund warum Sportler ihre 'Meisterschaftssocken' nicht waschen und Teenies nicht die Hände, mit denen sie Ihren 'Star' berührt haben: Die positiven Gefühle sollen länger anhalten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lee, S. Science, May 7, 2010; vol 328.
Freitag, 7. Mai 2010
Interessant! Erzähl mir mehr...!
Diese Hobbies kommen bei Frauen an:
Heimwerker und Hobbyköche stehen bei Frauen hoch im Kurs, ebenso Kulturliebhaber (Theater, Musik, Literatur) und Männer, die sich fit halten. Eine aktuelle Umfrage bestätigt damit die evolutionspsychologische Behauptung, dass Frauen vor allem auf Männer stehen, die sie beschützen und versorgen können und zudem intelligent und erfahren das Leben meistern.

Weitaus weniger hoch im Kurs stehen bei Frauen die zeitintensiven und langfristig relativ sinnlosen Freizeitaktivitäten Fußball und PC Spiele. Die typischen Risikosportarten, die nur von echten Kerlen betrieben werden, schneiden überraschender Weise im Vergleich mit den klassischen Beschützer- und Versorger-Hobbies ebenfalls schlecht ab. Das liegt schlicht am Risiko, denn Frauen denken meist pragmatisch: 'Was nützt mir der tollste Kerl - wenn er tot ist?!' Und mit dicken Endrohren scheint Mann heute auch nicht mehr punkten zu können: Fahrzeugtuning ist out - zumindest bei Frauen. Befragt wurden Single-Frauen aller Altersklassen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Fitkau & Maaß
Heimwerker und Hobbyköche stehen bei Frauen hoch im Kurs, ebenso Kulturliebhaber (Theater, Musik, Literatur) und Männer, die sich fit halten. Eine aktuelle Umfrage bestätigt damit die evolutionspsychologische Behauptung, dass Frauen vor allem auf Männer stehen, die sie beschützen und versorgen können und zudem intelligent und erfahren das Leben meistern.
Was Frauen an Männern gefällt - die beliebtesten Hobbies:

Weitaus weniger hoch im Kurs stehen bei Frauen die zeitintensiven und langfristig relativ sinnlosen Freizeitaktivitäten Fußball und PC Spiele. Die typischen Risikosportarten, die nur von echten Kerlen betrieben werden, schneiden überraschender Weise im Vergleich mit den klassischen Beschützer- und Versorger-Hobbies ebenfalls schlecht ab. Das liegt schlicht am Risiko, denn Frauen denken meist pragmatisch: 'Was nützt mir der tollste Kerl - wenn er tot ist?!' Und mit dicken Endrohren scheint Mann heute auch nicht mehr punkten zu können: Fahrzeugtuning ist out - zumindest bei Frauen. Befragt wurden Single-Frauen aller Altersklassen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Fitkau & Maaß
Dienstag, 4. Mai 2010
Sie sind nicht allein...
Psychische Erkrankungen waren 2008 für 11% der Fehlzeiten verantwortlich. Den rasanten 'Aufstieg' von Burnout, psychosomatischen Beschwerden und Co. versuchen Experten oft mit den - zum Glück - verbesserten Diagnosemöglichkeiten für derartige Krankheiten zu erklären: Früher wurden Kopf- und Rückenschmerzen oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit eben oft ignoriert, auf körperliche Ursachen geschoben und mit Medikamenten behandelt. Heute werden psychische Leiden weitaus besser akzeptiert, und die Diagnosen in diesem Bereich sind präziser. Deshalb werden bestimmte psychische Erkrankungen eben häufiger festgestellt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Rainer Richter, macht für die volks- und betriebswirtschaftlich beängstigende Entwicklung psychischer Krankheiten vor allem den Leistungsdruck am Arbeitsplatz verantwortlich: "Die Zunahme ist [...] auch eine Folge der steigenden psychomentalen Anforderungen in modernen Dienstleistungsgesellschaften".
Für die Entstehung von Burnout, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen sind zwei Faktoren entscheidend: Hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Anerkennung (auch finanzieller Art).
Einige Jobs sind deshalb besonders risikobehaftet. Eine aktuelle Studie der Bundespsychotherapeutenkammer nennt unter anderen: Die Arbeit in Call-Centern, in der Pflege, als Sozialarbeiter und als Verkäufer. Gefährdeter sind nur Arbeitslose.
Die häufigsten Krankheiten sind übrigens Depression und Alkoholabhängigkeit. Gerade diese beiden Krankheiten werden zu Beginn von den Betroffenen häufig ignoriert und gelten deshalb zurecht als besonders gefährlich für den Einzelnen und als besonders schädlich für eine Volkswirtschaft. Allein die Behandlungskosten Depressiver betragen in Deutschland jährlich 4 bis 5 Milliarden Euro.
Zeit zum Umdenken! fordert die Bundespsychotherapeutenkammer deshalb seit langem, doch die erhobenen Zeigefinger werden vom Konkurrenzdruck mit leichter Hand weggewischt. Für alle Betroffenen bleibt im Moment der Trost: Diagnosen und nichtmedikamentöse Behandlungsformen der meisten psychischen Krankheiten haben sich stark verbessert. Und das wichtigste (und offensichtlichste): Sie sind nicht allein.
gespostet i.A . von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.bptk.de
Der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Rainer Richter, macht für die volks- und betriebswirtschaftlich beängstigende Entwicklung psychischer Krankheiten vor allem den Leistungsdruck am Arbeitsplatz verantwortlich: "Die Zunahme ist [...] auch eine Folge der steigenden psychomentalen Anforderungen in modernen Dienstleistungsgesellschaften".
Für die Entstehung von Burnout, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen sind zwei Faktoren entscheidend: Hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Anerkennung (auch finanzieller Art).
Einige Jobs sind deshalb besonders risikobehaftet. Eine aktuelle Studie der Bundespsychotherapeutenkammer nennt unter anderen: Die Arbeit in Call-Centern, in der Pflege, als Sozialarbeiter und als Verkäufer. Gefährdeter sind nur Arbeitslose.
Die häufigsten Krankheiten sind übrigens Depression und Alkoholabhängigkeit. Gerade diese beiden Krankheiten werden zu Beginn von den Betroffenen häufig ignoriert und gelten deshalb zurecht als besonders gefährlich für den Einzelnen und als besonders schädlich für eine Volkswirtschaft. Allein die Behandlungskosten Depressiver betragen in Deutschland jährlich 4 bis 5 Milliarden Euro.
Zeit zum Umdenken! fordert die Bundespsychotherapeutenkammer deshalb seit langem, doch die erhobenen Zeigefinger werden vom Konkurrenzdruck mit leichter Hand weggewischt. Für alle Betroffenen bleibt im Moment der Trost: Diagnosen und nichtmedikamentöse Behandlungsformen der meisten psychischen Krankheiten haben sich stark verbessert. Und das wichtigste (und offensichtlichste): Sie sind nicht allein.
gespostet i.A . von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.bptk.de