Einer Studie der Techniker Krankenkasse zufolge leiden 80% der Deutschen an Stress. Jeder dritte Deutsche sogar an Dauerstress. Die Folgen von Stress sind bekanntlich gravierend: Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören bei den Gestressten fast schon zum Alltag.
Die Ursachen von Stress liegen meist im Job: Viele Arbeitnehmer leben unter dem Druck, immer erreichbar sein zu müssen und haben sehr oft zeitlich zu knapp bemessene Arbeitspensen. Selbst Schüler sind heute schon von Stress betroffen. Sie leiden in erster Linie unter Prüfungs- und Leistungsdruck. Und haben auch noch die Angst, keinen Arbeits-, Studien- oder Ausbildungsplatz zu finden.
Für den Stressabbau gibt es einige wirksame Strategien. Zur Bekämpfung von psychischen Belastungen hilft zum Beispiel Sport, denn das Adrenalin, das bei Stress entsteht, wird hier in Muskelarbeit umgesetzt und somit abgebaut. Außerdem erfolgt nach dem Sport eine Entspannungsphase, bei der der Blutdruck sinkt und man sich ausgeglichener und ruhiger fühlt.
Einer neuen Studie zufolge hilft auch - Kaugummikauen. Prof. Andrew Smith von der Cardiff University hat 2000 Berufstätige im Alter von 18 bis 74 Jahren befragt und kam dabei zum Ergebnis: Unter den 39% der Probanden, die nicht zum Kaugummi griffen, litten doppelt so viele an Stress bei der Arbeit als unter den 61% Kaugummikauern. Bei den Menschen, die trotz Kaugummi noch gestresst waren, wurde immerhin noch ein niedrigerer Blutdruck und Cholesterinspiegel gemessen als bei denjenigen, die nie zum Kaugummi griffen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Smith, A.P (2009). Chewing gum, stress, and health. Stress & Health, 25(5), 445-451.
Dienstag, 25. Mai 2010
Freitag, 21. Mai 2010
Was die Ehe attraktiv macht
Von allen protektiven Faktoren gegen Depression ist sie der stärkste - die Ehe. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Otago, Neuseeland. In einer riesigen Vergleichsstudie werteten Sie Daten von 34.493 Menschen aus 15 Nationen aus.
Verheiratete leiden demnach seltener unter Depression als Singles. Zudem sinken mit der Ehe auch die Risiken für Angsterkrankungen und sogar für die Entwicklung von stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten.
Bis vor kurzem ging man davon aus, dass es vor allem die Männer sind, die von einem geregelten Eheleben profitieren - inklusive weniger Alkoholkonsum, weniger Risikoverhalten und einer deutlich gestiegenen Lebenserwartung. Doch die Studie der Universität von Otago zeigt erfreulicherweise, dass Frauen gleichermaßen profitieren: Hier sind es vor allem Ängste und Depressionen, die bei verheirateten Frauen weitaus seltener auftreten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.otago.ac.nz/news/news/otago006366.html
Verheiratete leiden demnach seltener unter Depression als Singles. Zudem sinken mit der Ehe auch die Risiken für Angsterkrankungen und sogar für die Entwicklung von stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten.
Bis vor kurzem ging man davon aus, dass es vor allem die Männer sind, die von einem geregelten Eheleben profitieren - inklusive weniger Alkoholkonsum, weniger Risikoverhalten und einer deutlich gestiegenen Lebenserwartung. Doch die Studie der Universität von Otago zeigt erfreulicherweise, dass Frauen gleichermaßen profitieren: Hier sind es vor allem Ängste und Depressionen, die bei verheirateten Frauen weitaus seltener auftreten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.otago.ac.nz/news/news/otago006366.html
Freitag, 14. Mai 2010
Seitensprung trotz Liebe
In einer groß angelegten Studie befragte der Göttinger Beziehungsforscher Dr. Ragnar Beer 2600 "Seitenspringer". Das erstaunlichste Ergebnis: Die meisten der befragten Untreuen liebten ihre (Ehe-)Partner.
Was ist also der Grund für die partnerschaftliche Untreue? Dr. Beer berichtet zunächst, dass der klassische One-Night-Stand, der gerne als Ausrede benutz wird ("Da war nur diese eine Nacht...") eine eher seltene Ausnahme ist. Die meisten der Fremdgänger sind "Wiederholungstäter". Nur für 12% der befragten Frauen und für 15% der Männer dauerte das amouröse Abenteuer genau eine Nacht. Dagegen gaben 60% an, dass ihre jetzige Affäre einen Monat oder länger dauere. Für die Hälfte aller Befragten war der gegenwärtige Seitensprung zudem nicht der erste.
Um nun an die Gründe für die Untreue zu kommen, war eine genauere Analyse erforderlich. Dr. Beer fand zunächst, dass Unzufriedenheit mit der Sexualität in der festen Partnerschaft am häufigsten genannt wurde. Vier von fünf Untreuen beschwerten sich über den Sex mit dem Partner (79% der Männer und 85% der Frauen). Doch die Ursache liegt tiefer: Dr. Beer macht vor allem mangelhafte Kommunikation für das qualitativ und quantitativ schlechte Liebesleben verantwortlich.
So teilen 69% der untreuen Frauen ihren festen Partnern die eigenen sexuellen Wünsche nie oder fast nie mit. Bei den Männern sind es sogar 75%. Und selbst nachdem der Seitensprung aufgeflogen ist, wird meist nicht über die eigenen Wünsche gesprochen: Nur 29% der Frauen fühlen sich vom eigenen Partner sexuell verstanden.
Dr. Beer bleibt da nur zu raten: "Talk about sex" - Nutzen Sie gute Gelegenheiten für anregende Gespräche und probieren Sie immer wieder mal etwas Neues aus - selbst wenn es nicht funktioniert oder nicht von beiden gleichermaßen geschätzt wird. "Nur dann hat die Beziehung echte Chancen zu überleben."
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.theratalk.de/
Was ist also der Grund für die partnerschaftliche Untreue? Dr. Beer berichtet zunächst, dass der klassische One-Night-Stand, der gerne als Ausrede benutz wird ("Da war nur diese eine Nacht...") eine eher seltene Ausnahme ist. Die meisten der Fremdgänger sind "Wiederholungstäter". Nur für 12% der befragten Frauen und für 15% der Männer dauerte das amouröse Abenteuer genau eine Nacht. Dagegen gaben 60% an, dass ihre jetzige Affäre einen Monat oder länger dauere. Für die Hälfte aller Befragten war der gegenwärtige Seitensprung zudem nicht der erste.
Um nun an die Gründe für die Untreue zu kommen, war eine genauere Analyse erforderlich. Dr. Beer fand zunächst, dass Unzufriedenheit mit der Sexualität in der festen Partnerschaft am häufigsten genannt wurde. Vier von fünf Untreuen beschwerten sich über den Sex mit dem Partner (79% der Männer und 85% der Frauen). Doch die Ursache liegt tiefer: Dr. Beer macht vor allem mangelhafte Kommunikation für das qualitativ und quantitativ schlechte Liebesleben verantwortlich.
So teilen 69% der untreuen Frauen ihren festen Partnern die eigenen sexuellen Wünsche nie oder fast nie mit. Bei den Männern sind es sogar 75%. Und selbst nachdem der Seitensprung aufgeflogen ist, wird meist nicht über die eigenen Wünsche gesprochen: Nur 29% der Frauen fühlen sich vom eigenen Partner sexuell verstanden.
Dr. Beer bleibt da nur zu raten: "Talk about sex" - Nutzen Sie gute Gelegenheiten für anregende Gespräche und probieren Sie immer wieder mal etwas Neues aus - selbst wenn es nicht funktioniert oder nicht von beiden gleichermaßen geschätzt wird. "Nur dann hat die Beziehung echte Chancen zu überleben."
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.theratalk.de/
Dienstag, 11. Mai 2010
Richtige Entscheidung? Zweifel? Einfach fortspülen!
Partnerwahl, Autokauf, Urlaubssuche, Börsenkurse - täglich haben wir die Qual der Wahl. Und oft genug haben wir ein mulmiges Gefühl, nachdem wir eine Entscheidung getroffen haben. Dieses Gefühl hat einen wissenschaftlichen Namen: 'Kognitive Dissonanz' (Wir berichteten im Beitrag vom 1. Juli 2009). Es entsteht immer dann, wenn wir uns zwischen mehreren im Prinzip gleichwertigen Alternativen entschieden haben und kann sehr unangenehm sein.
Forscher der University of Michigan berichten nun von einem sehr einfachen 'Rezept', um Kognitive Dissonanz teilweise zu reduzieren. Spike Lee und Norbert Schwarz fanden in ihrem Experiment, dass Händewaschen Zweifel beseitigen kann.
Lee behauptet, dass Händewaschen 'sowohl von unmoralischem Verhalten befreit, als auch von Gedanken über schwierige Entscheidungen. Zahlreiche Experimente hatten belegt, dass sich Menschen nach unmoralischen Handlungen weniger schlecht fühlen, wenn sie sich waschen - wie Shakespeare's Lady MacBeth nach dem Mord an König Duncan. Lee schreibt dem Händewaschen deshalb eine besondere emotionale Bedeutung zu: Gefühle werden duch das Reinigen eliminiert oder zumindest abgeschwächt. Ein Grund warum Sportler ihre 'Meisterschaftssocken' nicht waschen und Teenies nicht die Hände, mit denen sie Ihren 'Star' berührt haben: Die positiven Gefühle sollen länger anhalten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lee, S. Science, May 7, 2010; vol 328.
Forscher der University of Michigan berichten nun von einem sehr einfachen 'Rezept', um Kognitive Dissonanz teilweise zu reduzieren. Spike Lee und Norbert Schwarz fanden in ihrem Experiment, dass Händewaschen Zweifel beseitigen kann.
Lee behauptet, dass Händewaschen 'sowohl von unmoralischem Verhalten befreit, als auch von Gedanken über schwierige Entscheidungen. Zahlreiche Experimente hatten belegt, dass sich Menschen nach unmoralischen Handlungen weniger schlecht fühlen, wenn sie sich waschen - wie Shakespeare's Lady MacBeth nach dem Mord an König Duncan. Lee schreibt dem Händewaschen deshalb eine besondere emotionale Bedeutung zu: Gefühle werden duch das Reinigen eliminiert oder zumindest abgeschwächt. Ein Grund warum Sportler ihre 'Meisterschaftssocken' nicht waschen und Teenies nicht die Hände, mit denen sie Ihren 'Star' berührt haben: Die positiven Gefühle sollen länger anhalten.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lee, S. Science, May 7, 2010; vol 328.
Freitag, 7. Mai 2010
Interessant! Erzähl mir mehr...!
Diese Hobbies kommen bei Frauen an:
Heimwerker und Hobbyköche stehen bei Frauen hoch im Kurs, ebenso Kulturliebhaber (Theater, Musik, Literatur) und Männer, die sich fit halten. Eine aktuelle Umfrage bestätigt damit die evolutionspsychologische Behauptung, dass Frauen vor allem auf Männer stehen, die sie beschützen und versorgen können und zudem intelligent und erfahren das Leben meistern.

Weitaus weniger hoch im Kurs stehen bei Frauen die zeitintensiven und langfristig relativ sinnlosen Freizeitaktivitäten Fußball und PC Spiele. Die typischen Risikosportarten, die nur von echten Kerlen betrieben werden, schneiden überraschender Weise im Vergleich mit den klassischen Beschützer- und Versorger-Hobbies ebenfalls schlecht ab. Das liegt schlicht am Risiko, denn Frauen denken meist pragmatisch: 'Was nützt mir der tollste Kerl - wenn er tot ist?!' Und mit dicken Endrohren scheint Mann heute auch nicht mehr punkten zu können: Fahrzeugtuning ist out - zumindest bei Frauen. Befragt wurden Single-Frauen aller Altersklassen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Fitkau & Maaß
Heimwerker und Hobbyköche stehen bei Frauen hoch im Kurs, ebenso Kulturliebhaber (Theater, Musik, Literatur) und Männer, die sich fit halten. Eine aktuelle Umfrage bestätigt damit die evolutionspsychologische Behauptung, dass Frauen vor allem auf Männer stehen, die sie beschützen und versorgen können und zudem intelligent und erfahren das Leben meistern.
Was Frauen an Männern gefällt - die beliebtesten Hobbies:

Weitaus weniger hoch im Kurs stehen bei Frauen die zeitintensiven und langfristig relativ sinnlosen Freizeitaktivitäten Fußball und PC Spiele. Die typischen Risikosportarten, die nur von echten Kerlen betrieben werden, schneiden überraschender Weise im Vergleich mit den klassischen Beschützer- und Versorger-Hobbies ebenfalls schlecht ab. Das liegt schlicht am Risiko, denn Frauen denken meist pragmatisch: 'Was nützt mir der tollste Kerl - wenn er tot ist?!' Und mit dicken Endrohren scheint Mann heute auch nicht mehr punkten zu können: Fahrzeugtuning ist out - zumindest bei Frauen. Befragt wurden Single-Frauen aller Altersklassen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Fitkau & Maaß
Dienstag, 4. Mai 2010
Sie sind nicht allein...
Psychische Erkrankungen waren 2008 für 11% der Fehlzeiten verantwortlich. Den rasanten 'Aufstieg' von Burnout, psychosomatischen Beschwerden und Co. versuchen Experten oft mit den - zum Glück - verbesserten Diagnosemöglichkeiten für derartige Krankheiten zu erklären: Früher wurden Kopf- und Rückenschmerzen oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit eben oft ignoriert, auf körperliche Ursachen geschoben und mit Medikamenten behandelt. Heute werden psychische Leiden weitaus besser akzeptiert, und die Diagnosen in diesem Bereich sind präziser. Deshalb werden bestimmte psychische Erkrankungen eben häufiger festgestellt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Rainer Richter, macht für die volks- und betriebswirtschaftlich beängstigende Entwicklung psychischer Krankheiten vor allem den Leistungsdruck am Arbeitsplatz verantwortlich: "Die Zunahme ist [...] auch eine Folge der steigenden psychomentalen Anforderungen in modernen Dienstleistungsgesellschaften".
Für die Entstehung von Burnout, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen sind zwei Faktoren entscheidend: Hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Anerkennung (auch finanzieller Art).
Einige Jobs sind deshalb besonders risikobehaftet. Eine aktuelle Studie der Bundespsychotherapeutenkammer nennt unter anderen: Die Arbeit in Call-Centern, in der Pflege, als Sozialarbeiter und als Verkäufer. Gefährdeter sind nur Arbeitslose.
Die häufigsten Krankheiten sind übrigens Depression und Alkoholabhängigkeit. Gerade diese beiden Krankheiten werden zu Beginn von den Betroffenen häufig ignoriert und gelten deshalb zurecht als besonders gefährlich für den Einzelnen und als besonders schädlich für eine Volkswirtschaft. Allein die Behandlungskosten Depressiver betragen in Deutschland jährlich 4 bis 5 Milliarden Euro.
Zeit zum Umdenken! fordert die Bundespsychotherapeutenkammer deshalb seit langem, doch die erhobenen Zeigefinger werden vom Konkurrenzdruck mit leichter Hand weggewischt. Für alle Betroffenen bleibt im Moment der Trost: Diagnosen und nichtmedikamentöse Behandlungsformen der meisten psychischen Krankheiten haben sich stark verbessert. Und das wichtigste (und offensichtlichste): Sie sind nicht allein.
gespostet i.A . von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.bptk.de
Der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Rainer Richter, macht für die volks- und betriebswirtschaftlich beängstigende Entwicklung psychischer Krankheiten vor allem den Leistungsdruck am Arbeitsplatz verantwortlich: "Die Zunahme ist [...] auch eine Folge der steigenden psychomentalen Anforderungen in modernen Dienstleistungsgesellschaften".
Für die Entstehung von Burnout, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen sind zwei Faktoren entscheidend: Hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Anerkennung (auch finanzieller Art).
Einige Jobs sind deshalb besonders risikobehaftet. Eine aktuelle Studie der Bundespsychotherapeutenkammer nennt unter anderen: Die Arbeit in Call-Centern, in der Pflege, als Sozialarbeiter und als Verkäufer. Gefährdeter sind nur Arbeitslose.
Die häufigsten Krankheiten sind übrigens Depression und Alkoholabhängigkeit. Gerade diese beiden Krankheiten werden zu Beginn von den Betroffenen häufig ignoriert und gelten deshalb zurecht als besonders gefährlich für den Einzelnen und als besonders schädlich für eine Volkswirtschaft. Allein die Behandlungskosten Depressiver betragen in Deutschland jährlich 4 bis 5 Milliarden Euro.
Zeit zum Umdenken! fordert die Bundespsychotherapeutenkammer deshalb seit langem, doch die erhobenen Zeigefinger werden vom Konkurrenzdruck mit leichter Hand weggewischt. Für alle Betroffenen bleibt im Moment der Trost: Diagnosen und nichtmedikamentöse Behandlungsformen der meisten psychischen Krankheiten haben sich stark verbessert. Und das wichtigste (und offensichtlichste): Sie sind nicht allein.
gespostet i.A . von Dr. Stephan Lermer
Quelle: http://www.bptk.de
Freitag, 30. April 2010
Gute Taten vermehren sich
...automatisch. Genauer gesagt, breitet sich altruistisches Verhalten in sozialen Netzwerken exponentiell aus. Das bedeutet: Tun wir jemandem etwas Gutes, fühlen wir uns zum einen gut und vollbringen mit größerer Wahrscheinlichkeit weitere gute Taten. Und zum anderen veranlassen wir die Personen, denen wir etwas Gutes getan haben unbewusst dazu, selbst gute Taten folgen zu lassen. Denen wiederum weitere gute Taten folgen.
Das Diagramm veranschaulicht den Prozess, den die Wissenschaftler James Fowler von der Universität in San Diego und Nicholas Christakis von der Harvard University experimentell belegt haben:

Im Experiment der US-Forscher gaben Versuchsteilnehmer wie Eleni anderen Versuchsteilnehmern wie Lucas einen Teil von ihrem zuvor erspielten Gewinn ab - einfach so. Das bewirkte, dass die Beschenkten ihrerseits mehr zum Schenken bereit waren (Lucas gab zum Beispiel Erika Geld). Die Teilnehmer der "2. Generation" waren immer noch freigiebiger. Das altruistische Verhalten zeigte sich über ingesamt 3 Generationen von Versuchsteilnehmern. Durchschnittlich profitierten mehr als 20 Personen von der guten Tat eines Einzelnen.
Das Ergebnis liefert ein sehr optimistisches Bild der menschlichen Natur. Doch Fowler und Christakis machten die Gegenprobe und fanden: Auch feindseliges Verhalten breitete sich im sozialen Netzwerk aus. Und zwar genauso schnell wie die guten Taten. Der wichtigste Schluss, den die Forscher aus ihren Ergebnissen ziehen ist also, dass die Handlung eines Einzelnen größere Wellen schlägt als gedacht.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: University of California - San Diego (2010, March 10). Acts of kindness spread surprisingly easily: just a few people can make a difference. ScienceDaily
Das Diagramm veranschaulicht den Prozess, den die Wissenschaftler James Fowler von der Universität in San Diego und Nicholas Christakis von der Harvard University experimentell belegt haben:

Im Experiment der US-Forscher gaben Versuchsteilnehmer wie Eleni anderen Versuchsteilnehmern wie Lucas einen Teil von ihrem zuvor erspielten Gewinn ab - einfach so. Das bewirkte, dass die Beschenkten ihrerseits mehr zum Schenken bereit waren (Lucas gab zum Beispiel Erika Geld). Die Teilnehmer der "2. Generation" waren immer noch freigiebiger. Das altruistische Verhalten zeigte sich über ingesamt 3 Generationen von Versuchsteilnehmern. Durchschnittlich profitierten mehr als 20 Personen von der guten Tat eines Einzelnen.
Das Ergebnis liefert ein sehr optimistisches Bild der menschlichen Natur. Doch Fowler und Christakis machten die Gegenprobe und fanden: Auch feindseliges Verhalten breitete sich im sozialen Netzwerk aus. Und zwar genauso schnell wie die guten Taten. Der wichtigste Schluss, den die Forscher aus ihren Ergebnissen ziehen ist also, dass die Handlung eines Einzelnen größere Wellen schlägt als gedacht.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: University of California - San Diego (2010, March 10). Acts of kindness spread surprisingly easily: just a few people can make a difference. ScienceDaily
Dienstag, 27. April 2010
Gemeinsam Gewinnen
WIN-WIN-Strategien nutzen
Ein hervorragendes Beispiel für WIN-WIN ist die Geschichte von Anita Roddick, der Gründerin von Body Shop. Als sie die Idee zu einem Laden für Naturkosmetik hatte, besaß sie kein Geld und die Bank wollte ihr kein Kapital geben, da sie keine Sicherheit vorweisen konnte. Ein Freund, der eine Autowerkstatt besaß, gab ihr die erforderlichen 4000 Pfund für die Gegenleistung, den monatlichen Gewinn aus dem Laden zu teilen.
Ein WIN-WIN-Prinzip wurde realisiert, denn nur in der Kombination aus Idee und Geld konnte der Laden gegründet werden und Gewinn abwerfen, der dann geteilt werden sollte. Einige Jahre nach der Gründung expandiert Anita Roddick die Läden in eine weltweite Ladenkette. Ihr Geldegeber bekommt nach wie vor die Hälfte des Gewinns monatlich überwiesen. Auch wenn es den Anschein hat, dass er auf diese Weise zu Millionen kommt - es ist eine klassische WIN-WIN-Geschichte.
Ein Beispiel zur Übung: Ein Freund möchte für ein seriöses und gleichzeitig sehr Gewinn bringendes Geschäft einen Monat lang bei Ihnen wohnen und Ihren Schreibtisch, Ihren Computer, Ihr Telefon und Ihr Fax benutzen. Er zahlt Ihnen dafür sofort eine Million oder, was ihm lieber wäre, erst wenig, dann jeden Tag mehr, am ersten Tag einen Cent, Tag für Tag verdoppelt, einen ganzen Monat lang. Beharren Sie auf Ihrer Million, haben Sie, was Sie haben. Kommen Sie ihm aber entgegen und lassen ihn erst etwas verdienen, haben Sie mehr davon: am 31. Tag des Monats gehören Ihnen 10 737 417 Euro.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, S. & Meiser, H.C. Gemeinsam bin ich besser. Krüger Verlag
Ein hervorragendes Beispiel für WIN-WIN ist die Geschichte von Anita Roddick, der Gründerin von Body Shop. Als sie die Idee zu einem Laden für Naturkosmetik hatte, besaß sie kein Geld und die Bank wollte ihr kein Kapital geben, da sie keine Sicherheit vorweisen konnte. Ein Freund, der eine Autowerkstatt besaß, gab ihr die erforderlichen 4000 Pfund für die Gegenleistung, den monatlichen Gewinn aus dem Laden zu teilen.
Ein WIN-WIN-Prinzip wurde realisiert, denn nur in der Kombination aus Idee und Geld konnte der Laden gegründet werden und Gewinn abwerfen, der dann geteilt werden sollte. Einige Jahre nach der Gründung expandiert Anita Roddick die Läden in eine weltweite Ladenkette. Ihr Geldegeber bekommt nach wie vor die Hälfte des Gewinns monatlich überwiesen. Auch wenn es den Anschein hat, dass er auf diese Weise zu Millionen kommt - es ist eine klassische WIN-WIN-Geschichte.
Ein Beispiel zur Übung: Ein Freund möchte für ein seriöses und gleichzeitig sehr Gewinn bringendes Geschäft einen Monat lang bei Ihnen wohnen und Ihren Schreibtisch, Ihren Computer, Ihr Telefon und Ihr Fax benutzen. Er zahlt Ihnen dafür sofort eine Million oder, was ihm lieber wäre, erst wenig, dann jeden Tag mehr, am ersten Tag einen Cent, Tag für Tag verdoppelt, einen ganzen Monat lang. Beharren Sie auf Ihrer Million, haben Sie, was Sie haben. Kommen Sie ihm aber entgegen und lassen ihn erst etwas verdienen, haben Sie mehr davon: am 31. Tag des Monats gehören Ihnen 10 737 417 Euro.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Lermer, S. & Meiser, H.C. Gemeinsam bin ich besser. Krüger Verlag
Freitag, 23. April 2010
Beziehungsqualität entscheidet über den Umgang mit Stress
Eine gute Partnerschaft wirkt sich auch positiv auf berufsbedingten Stress aus. Wenn man es richtig anpackt.
Das schreibt Dr. Ann-Christin Andersson Arntén in ihrer Dissertation an der University of Hawaii (stressfreie Zone). Sie erhob bei 900 Paaren die Wechselwirkungen von Partnerschaftsqualität und arbeitsbedingtem Stress.
Ein auffälliges Ergebnis ihrer wissenschaftlichen Studien ist, dass die individuellen Unterschiede im Stresserleben, bei der Stressverarbeitung und im Umgang mit Stress und der Partnerschaft größer waren als die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dies zeigt, wie wichtig die Interpretation von Stress, der individuelle Umgang mit Stressoren und Strategien zur Prävention von Stress sind. Vor allem körperliche Auswirkungen von Stress und schlechter Beziehungsqualität zeigen sich bei Männern und Frauen gleichermaßen.
Zwischen den Geschlechtern gibt es vor allem Unterschiede im Stresserleben (wir berichten im Beitrag vom 30.6.09). Zudem zeigte sich, dass Frauen, die über Beziehungsprobleme klagten, mehr Angstsymptome, mentale Stressreaktionen und Schlafprobleme hatten. Männer, die über eine mittlere Beziehungsqualität berichteten, litten mit größerer Wahrscheinlichkeit an Depressionen, Angstzuständen und psychosomatischen Beschwerden.
Warum ist die Beziehungsqualität ein so entscheidender Moderator für berufsbedingten Stress? Andersson Arnténs Forschung unterstützt ein 'Ressourcenmodell' der Stressverarbeitung: Solange wir Druck ausgesetzt sind, versuchen sich Körper und Geist darauf einzustellen, damit fertig zu werden, den Stress auszuhalten, um Probleme und Herausforderungen bewältigen zu können. Wird der Stress irgendwann zuviel oder chronisch, ermüden sowohl Körper als auch Geist: Wir fühlen uns müde, erschöpft, unausgeglichen, angespannt, die Gedanken kreisen immer wieder um die stressauslösenden Themen usw. Kurz: Unsere körperlichen und mentalen Ressourcen sind aufgebraucht.
Um dem Stress die Stirn bieten zu können und unsere Herausforderungen bewältigen zu können, müssen wir unsere Ressourcen wieder herstellen, wir müssen "den Akku wieder aufladen".
Andersson Arntén: "Eine positive Sicht der Dinge und Techniken zum Stressmanagement helfen, die negativen Effekte von berufsbedingtem Stress zu mildern. Aber wenn es sowohl in der Arbeit als auch in der Partnerschaft Stress gibt, steigt das Risiko für Burn-out und psychosomatische Krankheiten dramatisch an."
Allzu oft übertrage man Konflikte und Zeitdruck am Arbeitsplatz in die Partnerschaft. Dabei übersehe man, dass die Partnerschaft die größte Ressource für den Umgang mit berufsbedingtem Stress sein kann.
Wenn man also nachhaltig und ressourcenorientiert mit Stress umgehen will, sollte man 1. vermeiden, arbeitsbedingten Stress in die Beziehung zu übertragen und 2. die Partnerschaft aktiv stärken, denn: In einer vertrauensvollen Partnerschaft werden die Akkus am schnellsten wieder geladen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Andersson Arntén, AC (2009). Partnership relation quality modulates the effects of work-stress on health. Doctoral Dissertation, John A. Burns School od Medicine, University of Hawaii
Das schreibt Dr. Ann-Christin Andersson Arntén in ihrer Dissertation an der University of Hawaii (stressfreie Zone). Sie erhob bei 900 Paaren die Wechselwirkungen von Partnerschaftsqualität und arbeitsbedingtem Stress.
Ein auffälliges Ergebnis ihrer wissenschaftlichen Studien ist, dass die individuellen Unterschiede im Stresserleben, bei der Stressverarbeitung und im Umgang mit Stress und der Partnerschaft größer waren als die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dies zeigt, wie wichtig die Interpretation von Stress, der individuelle Umgang mit Stressoren und Strategien zur Prävention von Stress sind. Vor allem körperliche Auswirkungen von Stress und schlechter Beziehungsqualität zeigen sich bei Männern und Frauen gleichermaßen.
Zwischen den Geschlechtern gibt es vor allem Unterschiede im Stresserleben (wir berichten im Beitrag vom 30.6.09). Zudem zeigte sich, dass Frauen, die über Beziehungsprobleme klagten, mehr Angstsymptome, mentale Stressreaktionen und Schlafprobleme hatten. Männer, die über eine mittlere Beziehungsqualität berichteten, litten mit größerer Wahrscheinlichkeit an Depressionen, Angstzuständen und psychosomatischen Beschwerden.
Warum ist die Beziehungsqualität ein so entscheidender Moderator für berufsbedingten Stress? Andersson Arnténs Forschung unterstützt ein 'Ressourcenmodell' der Stressverarbeitung: Solange wir Druck ausgesetzt sind, versuchen sich Körper und Geist darauf einzustellen, damit fertig zu werden, den Stress auszuhalten, um Probleme und Herausforderungen bewältigen zu können. Wird der Stress irgendwann zuviel oder chronisch, ermüden sowohl Körper als auch Geist: Wir fühlen uns müde, erschöpft, unausgeglichen, angespannt, die Gedanken kreisen immer wieder um die stressauslösenden Themen usw. Kurz: Unsere körperlichen und mentalen Ressourcen sind aufgebraucht.
Um dem Stress die Stirn bieten zu können und unsere Herausforderungen bewältigen zu können, müssen wir unsere Ressourcen wieder herstellen, wir müssen "den Akku wieder aufladen".
Andersson Arntén: "Eine positive Sicht der Dinge und Techniken zum Stressmanagement helfen, die negativen Effekte von berufsbedingtem Stress zu mildern. Aber wenn es sowohl in der Arbeit als auch in der Partnerschaft Stress gibt, steigt das Risiko für Burn-out und psychosomatische Krankheiten dramatisch an."
Allzu oft übertrage man Konflikte und Zeitdruck am Arbeitsplatz in die Partnerschaft. Dabei übersehe man, dass die Partnerschaft die größte Ressource für den Umgang mit berufsbedingtem Stress sein kann.
Wenn man also nachhaltig und ressourcenorientiert mit Stress umgehen will, sollte man 1. vermeiden, arbeitsbedingten Stress in die Beziehung zu übertragen und 2. die Partnerschaft aktiv stärken, denn: In einer vertrauensvollen Partnerschaft werden die Akkus am schnellsten wieder geladen.
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Andersson Arntén, AC (2009). Partnership relation quality modulates the effects of work-stress on health. Doctoral Dissertation, John A. Burns School od Medicine, University of Hawaii
Freitag, 16. April 2010
Der Schlüssel zum Glück - bei Männern und Frauen unterschiedlich (aus)geprägt
Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Glück. Überprüfen Sie einmal bei sich selbst, wie sich Dankbarkeit anfühlt. Wahrscheinlich kommen Sie wie die meisten Menschen zu dem Schluss, dass es sich dabei um eine Mischung aus ehrlicher Freude und Wertschätzung gegenüber jemand anderem handelt.
Damit erfüllt Dankbarkeit zwei wichtige Funktionen: Zum einen verschafft sie uns unmittelbar ein positives Gefühl. Zum anderen - sofern wir sie auch ausdrücken - verbessert sie mittelbar unser Sozialverhalten, indem sie uns zu Altruismus und anderen Formen prosozialen Verhaltens verführt. Positives soziales Verhalten ist wiederum in der Lage, Stolz und Sinngefühl hervorzurufen. Kurz: Dankbarkeit ist ein Katalysator für positive Gefühle.
Eine Studie der George Mason University in Washington D.C. zeigt nun, dass dieses Glücksrezept bei Frauen und Männern unterschiedlich ausgeprägt ist. Die Versuchsteilnehmer sollten sich an Ereignisse erinnern, bei denen sie etwas geschenkt bekommen hatten. Dabei beschrieben Frauen und Männer unterschiedliche Gefühle: Während Männer öfter von Verpflichtung und Auflagen sprachen, die mit den Geschenken verbunden wären, schätzten Frauen ihre Dankbarkeit insgesamt höher ein. Besonders stark waren die Schuldgefühle bei Männern, wenn ihnen andere Männer einen Gefallen getan hatten.
Todd Kashdan, der Leiter der Studie, führt als Grund an: "Unsere Sozialisierung als Kleinkinder wirkt sich auf unsere Emotionen im Erwachsenenalter aus. Männern wird im Allgemeinen gelehrt, ihre 'weichen' Emotionen zu unterdrücken." Weiter vermutet er: "Das könnte ihre Lebenszufriedenheit beeinträchtigen."
Kashdan zieht wie viele andere Glücksforscher aus seinen Studien eine Erkenntnis, die wir im Leben öfter berücksichtigen sollten: 'Ehrliche Dankbarkeit schadet niemandem. Nicht dem Empfänger eines Geschenkes und schon gar nicht seinem sozialen Umfeld.'
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Kashdan, TB et al. (2009). Gender Differences in Gratitude. Journal of Personality, 77, 691-730
Damit erfüllt Dankbarkeit zwei wichtige Funktionen: Zum einen verschafft sie uns unmittelbar ein positives Gefühl. Zum anderen - sofern wir sie auch ausdrücken - verbessert sie mittelbar unser Sozialverhalten, indem sie uns zu Altruismus und anderen Formen prosozialen Verhaltens verführt. Positives soziales Verhalten ist wiederum in der Lage, Stolz und Sinngefühl hervorzurufen. Kurz: Dankbarkeit ist ein Katalysator für positive Gefühle.
Eine Studie der George Mason University in Washington D.C. zeigt nun, dass dieses Glücksrezept bei Frauen und Männern unterschiedlich ausgeprägt ist. Die Versuchsteilnehmer sollten sich an Ereignisse erinnern, bei denen sie etwas geschenkt bekommen hatten. Dabei beschrieben Frauen und Männer unterschiedliche Gefühle: Während Männer öfter von Verpflichtung und Auflagen sprachen, die mit den Geschenken verbunden wären, schätzten Frauen ihre Dankbarkeit insgesamt höher ein. Besonders stark waren die Schuldgefühle bei Männern, wenn ihnen andere Männer einen Gefallen getan hatten.
Todd Kashdan, der Leiter der Studie, führt als Grund an: "Unsere Sozialisierung als Kleinkinder wirkt sich auf unsere Emotionen im Erwachsenenalter aus. Männern wird im Allgemeinen gelehrt, ihre 'weichen' Emotionen zu unterdrücken." Weiter vermutet er: "Das könnte ihre Lebenszufriedenheit beeinträchtigen."
Kashdan zieht wie viele andere Glücksforscher aus seinen Studien eine Erkenntnis, die wir im Leben öfter berücksichtigen sollten: 'Ehrliche Dankbarkeit schadet niemandem. Nicht dem Empfänger eines Geschenkes und schon gar nicht seinem sozialen Umfeld.'
gepostet i.A. von Dr. Stephan Lermer
Quelle: Kashdan, TB et al. (2009). Gender Differences in Gratitude. Journal of Personality, 77, 691-730